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Hüttentreffen in den Bergen des Schwarzwaldes

ELIA Sommertreffen im Schwarzwald 2014

Am Freitag, dem 13.6.2014 reisten 7 Reisefreudige aus Deutschland in das nette Örtchen Bermersbach. Nach ordentlicher Inspektion des Jugendhauses inklusive Kontrolle der Löscheinrichtung durch den zweiten Vorsitzenden, wurde ausgiebig Brandholz gesammelt und das Lagerfeuer zum Grillen gezündet. Hierbei tauchten auch die Letzten auf und nachdem alle gesättigt waren, ging es wieder zum Lagerfeuer, wo die Gitarre in der Vollmondnacht erklang und das Stockbrot den Abend würzte (Ende offen).

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück mit einem Blick über das Dorf Bermersbach, ging es geschlossen Richtung Mummelsee, der unterhalb des Berges Hornisgrinde liegt. Mit Zwischenstopp im Dorf, wo wir einen verunglückten Knickschlepper wieder aufrichteten und einen geschockten dankbaren Dorfbewohner zurückließen.

Nach der Umrundung des Mummelsees, ging es steil bergauf über Stock und Stein. Panoramablicke und Fachgespräche über die Durchforstung verkürzten den Aufstieg, der ca. eine Stunde dauerte.

Auf der Spitze bestiegen wir den Bismarckturm, der uns die verschiedenen Entfernungen zu größeren Städten vermittelte. Der abschließende Abstieg durch die Heidelandschaft des Schwarzwaldes führte uns nach einer weiteren Stunde zum Ausgangspunkt zurück, wo wir uns einen kleinen Snack und eine Pause gönnten.

Zielstrebig ging es zum Freizeitzentrum Mehliskopf, wo wir mit der Bobbahn eine rasante 1300m lange Abfahrt genossen. Mit erhöhtem Puls ging es an die Schwarzenbachtalsperre. Dort drückten wir unsere Köpfe über die Mauer und hatten einen schönen Blick über den 2km langen Stausee.

Hiernach eilten wir zurück nach Bermersbach. In der alten restaurierten Dorfschule befindet sich das Murgtalmuseum, in dem sich gesammelte Werke des Dorflebens wiederfanden (alter Dorfladen, Zahnarztpraxis, Dorfschmiede, Schulklasse... Ende offen) und uns zurückversetzten in ein Leben vor mehreren Jahrzehnten.

Nachdem wir an der Unterkunft unsere Reserven wieder aufgetankt hatten und die Köpfe wieder frei waren, besuchten wir ein kleines Wirtshaus mit großen (!!!) Speisen und scharfem Topinambur-Schnaps. Frohen Mutes ging es zielstrebig zum „Schützenfest“ des Ortes, wo wir bei Live- Musik und Weizenbier den Abend ausklingen ließen. Schützenbrüder?- Fehlanzeige! Dorffest wäre passender gewesen. Als die Live-Band die Koffer packte, ging es teilweise mit Proviant zurück zur Hütte. Dort angekommen entfachten wir das Feuer erneut und erzählten uns die wildesten Geschichten. Vor allem der zweite Vorsitzende war nicht zu bremsen.

Nach dem Ausschlafen frühstückten wir teils in der Sonne und wienerten die Hütte. Fast vollständig ging es zurück nach Forbach, wo wir einen Rundgang durch das Dorf über eine rustikalen Holzbrücke zum Cafe mit Blick auf den „Schützenplatz“ machten, auf dem der Spielmannszug einsam seine Lieder spielte. Mit dem üblichen Cappuccino ließen wir das Treffen ausklingen und verteilten uns anschließend in verschiede Himmelsrichtungen.

Danke Marin für das super Treffen und die tolle Organisation!